Der Begriff Demenz stammt von dem lateinischen Wort Dementia und bedeutet so viel wie „ohne Geist“. Im 18. Jahrhundert bezeichnete Demenz jede Form einer geistigen Störung. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts fasste man zusammen, dass unter Demenz der Verlust kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten zu verstehen ist. Das heißt, dass die geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und das Verknüpfen von Denkinhalten zunehmend nachlassen.

Dem individuellen Verlauf der Demenz entsprechend führt dies dazu, dass ein selbstständiges Leben für den Betroffenen unmöglich wird.

Zu erwähnen ist, dass Demenz - als Überbegriff für verschiedene Krankheitsbilder - nicht nur eine Veränderung der Gehirnleistung, sondern ebenso eine Veränderung der Persönlichkeit nach sich zieht.

Bilder von Walter Schnetzer
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Circles (2007)

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